Ertappt

Diese schlimmen Gedanken suchen mich in letzter Zeit bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten heim, sei es bei der Arbeit, im Büro oder während der Anreise zu einem Außentermin, sei es beim Mittagessen oder während einer geschäftlichen Besprechung. Und es wird schlimmer und beängstigender. Abertausende Gedanken finden mich, alle mich zeigend, alle mich entblößt und bloßgestellt, während ich vor Scham in den Boden versinke. Denn, was wäre also, während ich meine dunkle, geheime, lüstern-geile heimliche abwegig-schaurige, schöne, erfüllende Fantasie stillte und Lisa käme – aus welchem Grund auch immer – einmal früher von der Arbeit nach Hause – was wäre denn dann, Ralf, was wäre denn dann?

Unlängst fuhr ich mitten in der Nacht aus dem Schlaf schweißgebadet hoch und wollte ausgerechnet zu jener späten Stunde die Schlüssel der Handschellen suchen! Ein Albtraum! Eine Situation, wie ich sie nie, nie, nie wieder erleben möchte! Lisa war – – dem Himmel sei Dank – nicht aufgewacht und ich sank heftig atmend wieder in einen unruhigen Schlaf.…..

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