Ergeben

Ich weiß, dass das lediglich das Vorspiel ist und ich spüre sehr wohl, dass die Intensität der Hiebe bei weitem noch von dem entfernt ist, was Richard zu leisten imstande ist. Ich füge mich in die Situation, weil ich nichts anderes will, als eben jetzt und hier nackt im Raum zu stehen und mich von ihm behandeln zu lassen, in der Art und Weise, die er für richtig und gut hält. Ich bin für ihn da. Ich bin lediglich sein Werkzeug, sein Spielzeug. Er soll und wird mich benutzen, wie immer es ihm gefällt. Allein der Gedanke daran, lässt mich innerlich erschaudern, denn das ist es ja, was ich seit Tagen herbeigesehnt habe, woran ich in den langen Nächten gedacht habe, während ich masturbierte. Er soll mich so behandeln, wie er es für richtig hält. Ich bin nichts. Ich bin ein Nichts. Ich bin ein Niemand. Ich warte auf jenen Moment der ultimativen Erniedrigung, den ich durchleben muss, um dann, endlich, nach Qualen und Schmerzen und Schreien und Seufzern jenen Höhepunkt zu erreichen, der sich mit nichts vergleichen lässt, weil ich in jener Ekstase wild und ungezügelt all meine Lust hinausschreien werde, die Richard so gekonnt anfacht und befeuert.

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