Diana, Farben und Begierde

Das geordnete und ruhige Leben von Sabine gerät aus den Fugen, als ein junger Maler sein Atelier im Dachgeschoss einrichtet. Bald findet sie sich wieder auf einer atemberaubenden Entdeckungsreise in das Land der Erotik, lernt lustvolle Momente auskosten und Höhepunkte sexuellen Glücks.

 

diana_farben_und_be_cover_for_kindle„Als Kunstsammlerin und Galeristin, die sich auf zeitgenössische Malerei spezialisiert hat, ist man stets auf der Suche nach neuen und vielversprechenden Künstlern. Ich habe hautnah miterlebt, wie junge Maler in den Himmel gelobt wurden, wie Blitz-Karrieren entstanden, habe sogenannte Maler-Stars kennenlernen dürfen, die ebenso schnell, wie sie aufgetaucht waren, wieder in der Versenkung verschwanden, entdeckte und förderte Performance-Künstler, die konventionelle Kunstformen radikal ablehnten und überproportional hohe Aufmerksamkeit erlangt haben und dennoch scheiterten, fand schließlich moderne Maler, die sich vom Abstrakten abwandten, um ihrer Kreativität und Aussagekraft das optimale Umfeld zu bereiten.

Unzählige, die von Kunst und Malerei fasziniert waren, an Malerinnen und Malern Interesse verschiedenster Ausprägungen haben, streifen durch meine renommierte Galerie. Das reiche Publikum kommt sich in meinen Räumen nicht ins Gehege. Es wird gustiert, betrachtet, abgeschätzt, gekauft.

In letzter Zeit ist mir eine junge Frau aufgefallen, die nahezu jeden Tag erschien. Nachdem ich morgens den Laden geöffnet habe, trat sie stets rasch ein und steuerte zielstrebig auf ein hohes Gemälde zu, das im Mittelteil des großen Salons positioniert ist.

Nach meiner profunden Menschenkenntnis, die ich mir in diesem Gewerbe über die Jahre angeeignet habe, ist mir bald klar geworden, dass die junge Frau nicht jener Kategorie zuzurechnen ist, die sich Gemälde in dieser Preisklasse leisten kann. Meine Neugier stieg allmählich, da sie pünktlich jeden Morgen vor der Glastüre stand und darauf wartete, dass ich das Geschäft aufschloss.

Eines Nachmittags fasste ich mir ein Herz und gesellte mich zur ihr. Ich betrachtete sie, während ihr Blick wie gebannt auf die grandiose Farbkomposition des hohen Gemäldes fiel….“

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